Codex von Douglas Preston

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Kino im Kopf amerikanischer Prägung

Maxwell Broadbent scheint ein ziemlich arrogantes Arschloch gewesen zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass er in einer riesigen Villa wohnt, geschmückt mit gestohlenen Kunstschätzen im Wert von fünfhunderttausend Dollar und nichts davon versichert. Seine Söhne hält er für Armleuchter, denn aus seiner Sicht haben sie es zu nichts gebracht. Einer ist Kunsthistoriker, der andere Tierarzt und der dritte hängst seinen philosophischen Hippiefantasien nach.

Maxwell Broadbent hat Krebs und noch sechs Monate zu leben. Aber eine letzte Gemeinheit zieht er noch durch. Er packt alle seine Kunstschätze und haut ab in den Dschungel von Honduras, um sich dort mit seinen wertvollen Utensilien in den Grabkammern einer geheimnisvollen Maya-Stadt begraben zu lassen. Mittels einer Videobotschaft, die er in der leergeräumten Villa zurück lässt, verkündet er seinen Nachfahren, dass nur derjenige das Erbe bekommen wird, der ihm folgt und sein Grab findet.